Neuigkeiten aus der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf

Liebe Freunde der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf,

nach anfänglichen Unsicherheiten haben wir nun grünes Licht bekommen – die Bibliotheken dürfen im November geöffnet bleiben. Unsicherheiten deswegen, weil in dem Maßnahmepaket der Bundesregierung und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28.10.2020 folgendes beschlossen wurde:

„5. Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören
a. Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen,
b. Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
c. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen,
d. der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eignen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen,
e. Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen,
f. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.“

Das Wort „Bibliotheken“ war dort nicht zu finden, ebenso wenig in der Liste der Einrichtungen, die geöffnet bleiben können. Hatte man uns vergessen, die meistbesuchten öffentlichen Einrichtungen? Erst in der vom Senat beschlossenen zehnten Änderung der Infektionsschutzverordnung, die am Abend des 29.10.2020 veröffentlicht wurde, hieß es dann:
„Der Leihbetrieb von Bibliotheken ist zulässig.“

Das bedeutet im November für unsere Besucherinnen und Besucher:

* Zutritt nur für eine beschränkte Personenzahl, keine Gruppen
* selbstverständlich Maskenpflicht
* nur Rückgabe und Mitnahme von Medien ohne lange Verweildauer
* es stehen keine Arbeitsplätze zur Verfügung
* keine Veranstaltungen, alle für November geplanten Events fallen aus
* Abstand halten

Trotzdem freuen wir uns, weiterhin für Sie da sein zu dürfen! Gemeinsam schaffen wir es, diesen außergewöhnlichen Herausforderungen zu trotzen.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen unserer Neuigkeiten!

Reduzierte Öffnungszeiten

Bedingt durch die immer dünner werdende Personaldecke in der Mark-Twain-Bibliothek müssen dort die Öffnungszeiten drastisch reduziert werden.

Vom 02.11.2020 bis 30.11.2020 gelten verkürzte Öffnungszeiten:

Montag: 10:00 – 16:00 Uhr
Dienstag: 10:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 14:00 – 19:30 Uhr
Freitag: 10:00 – 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr

Bibliothek Kaulsdorf öffnet wieder!

Die Bibliothek ist seit 15.06.2020 wegen Umzug geschlossen. Nun sind der Umbau und die Einrichtung der Bibliothek Kaulsdorf auf der Zielgeraden.
Am 09.11.2020 um 12:00 Uhr öffnet die Bibliothek am neuen Standort im Einkaufszentrum Corso Hellersdorf, Neue Grottkauer Str. 5 in 12619 Berlin, direkt am U-Bahnhof „Kienberg – Gärten der Welt“.
Eigentlich war die Wieder-Eröffnung eine Woche früher geplant, aber technische Probleme zwingen uns zur Verschiebung der regulären Öffnung um 7 Tage.
Sie können sich freuen auf einen modernen Medienstandort mit einem liebevoll eingerichteten Kinderbereich. Das lange Warten hat sich gelohnt!

Das war der Teamtag 2020

Zum jährlichen Teamtag der Stadtbibliothek verabredeten sich die Kolleginnen und Kollegen am 7.10. an den Gärten der Welt. Dort erwartete uns eine Führung, bei der sicherlich auch die alteingesessenen Marzahner unter uns etwas Neues über das Aushängeschild des Bezirks lernen konnten.

Zeitlich gut abgepasst haben wir den Regenschauer, der die Gärten in dem Moment erreichte, in dem wir ins italienische Restaurant der GdW einkehrten. Gesättigt durch Pizza&Pasta machten wir uns auf den Weg zum krönenden Abschluss – ein Besuch des neuen Standorts der Stadtteilbibliothek Kaulsdorf, den wir über die Seilbahn erreichten (für manche von uns eine Premiere). Im Einkaufszentrum „Forum Kienberg“ (ehemals „Corso“) hat unser kleines Team einen tollen Platz gefunden. Anfang Oktober war dort noch einiges zu tun, trotzdem konnte man vieles schon erahnen. Besonders günstig ist der komplett abgetrennte Kinderbereich sowie die insgesamt hellen Räumlichkeiten.
Ein gelungener und schöner Tag! Weitere Impressionen erwarten Sie in unserer dazugehörigen Podcast-Folge<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/TReXqEeQyzdWZizYuxznhg/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

[Alles fertig für die Schwebenden Bücher im Foyer]

Erfolgsstory „Schwebende Bücher“

Am 25.11.2020 wird die Veranstaltungsreihe „Schwebende Bücher“ zum 75. Mal stattfinden. Allerdings mal wieder ausschließlich als Podcast. Schon seit Mitte Oktober waren die begrenzten Plätze ausgebucht. An diesem Tag wären eigentlich Dr. Sonja Longolius und Janika Gelinek vom Literaturhaus Berlin zu Gast gewesen, die schon bei ihrem ersten Besuch im letzten Jahr total begeistert waren von der Bibliothek, dem Publikum und dem Veranstaltungsformat, das sich immer erfolgreicher zum Publikumsmagnet entwickelt. Besonders gefreut haben wir uns über das Lob einer Besucherin, die nach der letzten Empfehlungs-„Show“ unserer Fachbereichsleiterin schrieb:

„Die Veranstaltung Ihrer Mitarbeiter heute hatte wieder ein sehr hohes Niveau. Mir fällt besonders auf, dass es den Vortragenden auch Spaß macht. Man lernt sie persönlicher kennen, da die Buchvorstellungen zunehmend emotional gestaltet werden. Die schwebenden Bücher sind eine Institution geworden. Vielen Dank dafür.“

Das tut gut, motiviert und spornt uns an, der 100 entgegenzustreben!

Die Literaturempfehlungen sind in unserem Podcast<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/ZsIsL87763ydBhKXteWaz9JQ/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw> nachzuhören.

Lesetage 2020

Das Lesenetz Marzahn-Hellersdorf besteht seit dem 04.11.2014 und zielt darauf, die Freude am Lesen zu fördern, Bücher & Lesefreunde zu verbinden und Leseorte zu stärken. Es veranstaltet z.B. jährlich ein Sommerlesefest und ist Initiator der Lesetage Marzahn-Hellersdorf, die in diesem Jahr vom 16. – 23. November stattfinden werden. Somit fallen sie direkt in die Corona-Wellenbrecher-Maßnahmen. Auch das für den 06.11. geplante Lesefest „Gruseln am Kamin“ im Kaminzimmer des Stadtteilzentrums Kaulsdorf wird natürlich nun nicht stattfinden. Aber eventuell können sich die Schulen trotzdem an den Lesetagen beteiligen. Möglichkeiten, auch online, gibt es viele. Ideen, Plakate und Flyer finden interessierte Pädagogen und Pädagoginnen auf folgender Webseite:

Leseorte Marzahn-Hellersdorf<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/9Ms1zRp8f16YD2UGdfRkzQ/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Auch in der Kolibri-Grundschule in Hellersdorf liegen Plakate und andere Materialien zur Abholung bereit.

Der vergessene Schatz

Gerne weisen wir auf einen ganz besonderen Film hin, der eigentlich am 08.11.2020 im Kino Kiste in Hellersdorf gezeigt worden wäre: der Dokumentarfilm „Der Vergessene Schatz“. Die Filmvorführung wird aber mit Sicherheit nachgeholt und dann sind Sie schon ein bisschen informiert.
An einem geheimen Ort in Brasilia lagert ein Schatz: die größte Privatsammlung non-konformer Kunst aus der DDR. Ihr Sammler, der brasilianische Diplomat Chagas Freitas, ist der Schlüssel zu einem fast vergessenen Kapitel deutscher Geschichte.
Der Regisseur Tom Ehrhardt schreibt dazu:

„Mein Protagonist Chagas Freitas war von 1984-1991 Kulturattaché der brasilianischen Botschaft in Ostberlin und hat in der Zeit eine ca. 1500 Bilder umfassende Sammlung angelegt. Er hat diese mehrfach erfolgreich in Brasilien in Ausstellungen gezeigt und plant nun, die Sammlung zurück nach Deutschland zu bringen.
Der Film erzählt nicht nur über Kunst, sondern auch um Wiedervereinigung, gemeinsames kulturelles Erbe und Freundschaft. Er wurde u.a. vom Spiegel, dem Monopol Magazin und der Süddeutschen Zeitung positiv besprochen und ich komme gerade von einer erfolgreichen Kinotour durch Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern zurück. Es ist nach unserem besten Wissen der erste Film, der diese Szene ausführlicher erzählt.
Die Zuschauer in Ost und West waren von dem Film in gleichem Maße berührt und unterhalten. Viele waren der Meinung, hier eine für sie komplett neue Seite der DDR-Kultur entdeckt zu haben.“

Regie – Tom Ehrhardt
Produktion – Tom Ehrhardt, Katharina Weser, Dácio Pinheiro
Kamera – Gustavo Hiroyuki Almeida
Schnitt – Carsten Piefke
Ton – Bianka Schulze
Musik – Janek Sprachta, Erik Wiesbaum
Farbkorrektur – David Holfelder

Hier finden Sie den Trailer.<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/Iwr6YA3nQ4qIKNfAMDonHA/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Originelle Postkarten

„In der Flut von Bildern, die uns heutzutage überrollt, hat ein noch so buntes Hinweisschild in einer Bibliothek kaum mehr eine Chance, wahrgenommen zu werden. Trotzdem kommen Bibliotheken nicht umhin, auch Regeln und Verbote zu kommunizieren. Was spricht Benutzerinnen und Benutzer an und wie dringt man zu ihnen durch? An der Universitätsbibliothek Wien wurde eine Alternative zum klassischen Verbotsschild gesucht. Das Resultat waren auffällige Postkarten, die zum Nachdenken und Verstehen anregen sollen. Die Karten sind keine Publikumsbeschimpfung, sondern sollen über das gemeinsame Schmunzeln sowie die ausführliche und ehrliche Erklärung der Regeln eine Beziehung zwischen BenutzerInnen und Bibliothek herstellen.“
(© Universitätsbibliothek Wien)
Wir fanden diese auf den ersten Blick provokanten, auf den zweiten Blick sehr originellen Postkarten so bemerkenswert, dass wir den Lesespaß unbedingt hier mit Ihnen teilen möchten!

„WIR freuen uns über Ihren Besuch. Bitte HABEN Sie Verständnis dafür, dass wir Sie bitten müssen, KEINE Taschen und Jacken mitzunehmen. Dann können Sie nach LUST und Laune Bücher im Lesesaal lesen und alle haben MEHR Platz. – Immer gut drauf. Ihre UB“

„WER LESEN möchte, ist hier herzlich willkommen. Hier KANN man die Bücher selbst aus dem Regal nehmen. Sie wieder an den richtigen Platz zurückzustellen IST IM Bibliotheksbereich unbedingt nötig. Es schont die Nerven Ihrer KollegInnen und BibliothekarInnen und ist so zu unser aller VORTEIL. – Immer hilfsbereit. Ihre UB“

„ES STEHT Ihnen hier ein umfassendes Serviceangebot zur Verfügung. Zögern Sie nicht, UNS bei Unklarheiten anzusprechen! Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Mitnahme von Essen und Getränken, von Thermoskannen bis Früchtetee über Schokolade BIS hin zum geklauten Käsebrot des WG-Kollegen HIER zum Schutz der wertvollen Bestände und des Seelenfriedens Ihrer SitznachbarInnen nicht erlaubt ist. – Immer für Sie da. Ihre UB“

„SIE sind hier an der Universitätsbibliothek immer gern gesehen. Hier SIND übrigens alle sehr leise, denn bei Lärm ist es FURCHTBAR schwer sich zu konzentrieren. – Immer furchtbar nett. Ihre UB“

Demografiebericht Marzahn-Hellersdorf

Im Juni 2020 ist der Demografiebericht 2019 für Marzahn-Hellersdorf erschienen. Herausgegeben wurde er vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen. Der Bericht beruht auf den Daten des Einwohnermelderegisters und analysiert Einwohnerstand und -entwicklung, Wanderungsbewegung (wer wandert wohin und woher), Bevölkerungsprognosen, -dichte und -struktur, die sozialräumliche Gliederung und Planungsräume. Der Stadtbezirk hat rund 270.000 Einwohner. Auf 53 Seiten sind interessante statistische Erhebungen und Vergleiche sehr anschaulich dargestellt und erläutert. Wussten Sie z.B., dass die höchste EW-Dichte im Roten Viertel in Hellersdorf-Ost herrscht mit 172 EW / ha und die niedrigste mit 4 EW / ha im Gewerbegebiet Bitterfelder Str., dichtgefolgt von der Marzahner Chaussee mit 6 EW / ha? Dass in Kaulsdorf Süd mit 7,1% der niedrigste Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund herrscht und der höchste mit 64,1% in der Bitterfelder Str.? Dass in Hellersdorf-Nord die meisten Kinder bis 6 Jahre wohnen und in Mahlsdorf-Süd die meisten 65+? Das Wissen um solche Daten kann auch für uns Bibliotheken bezüglich der Verbesserung zielgerichteter Angebote von großem Nutzen sein. Der Bericht bietet auf jeden Fall für alle, die sich näher damit beschäftigen, einen großen Erkenntnisgewinn.

Der Demografiebericht steht HIER zum Download bereit.<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/RAjLBpkSXZ5kbgXEo1CT4w/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Bericht zur Lage der Bibliotheken

Im elften „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ formuliert der Deutsche Bibliotheksverband folgende Forderungen:

* Die Krise als Treiber der digitalen Transformation in Bibliotheken nutzen
* Potenziale von Bibliotheken zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele stärken
* Auf veränderte Nutzererwartung reagieren und Baumaßnahmen von Bibliotheken finanzieren
* Forschungsdateninfrastruktur nachhaltig finanzieren und erforderliche Personalressourcen sichern
* Leseförderung als bildungspolitische Priorität setzen
* Bibliotheken als Einrichtungen der Medienbildung in der kommunalen Bildungslandschaft stärken
**In Bibliotheken als Orte der Gemeinschaft und der Informationsvermittlung investieren

Der Bericht steht HIER zum Download bereit.<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/Bqs2vBhFs97LJn3XxA9HBg/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Pergamon

Einige Male im Jahr erscheint die Kunstzeitung „ThreeSixO“. Darin wird ein künstlerisches Phänomen vorgestellt, wie es auch in den Panoramen zu erleben ist: das der Immersion. Immersion bezeichnet ein Grenzen auflösendes Eintauchen in ein Thema. Es können verschiedene künstlerische Ausdrucksformen wie zum Beispiel Theateraufführungen, schriftstellerische Arbeiten oder Rauminstallationen wie die zylindrischen Panoramen thematisiert werden. Kunst, die in der Lage ist, die Betrachter aus dem Hier und Jetzt in andere Welten zu ziehen.
Die aktuelle Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Pergamon finden Sie kostenlos zum Mitnehmen in der Mark-Twain-Bibliothek.
Viel Freude bei der Lektüre!

Auch online lesbar<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/q1Pd4lUJZXJV0zNHRXRIuQ/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Promenaden-Trilogie

Seit Ende Oktober gibt es bei uns die Marzahner Promenaden-Trilogie zur kostenlosen Mitnahme inklusive Stoffbeutel für den Transport der drei wunderschön gestalteten Bücher. Sie geben einen informativen und optisch sehr ansprechend gestalteten Überblick über 10 Jahre Erfolgsstory „Aktives Zentrum Marzahner Promenade“ und Kunst im Öffentlichen Raum.
Die Projektreihe der temporären Kunstprojekte haben ein Alleinstellungsmerkmal, das sich kontinuierlich wie ein roter Faden durch die Jahre 2010 bis 2018 zieht. Durch die bezirkliche Fachkommission für Kunst im öffentlichen Raum war die Reihe in zwei Staffeln konzipiert worden.
Die erste Staffel von 2010 bis 2014 ist in einer eigenen Publikation von 2015 bereits dokumentiert worden. Auch in der zweiten Staffel wurden in den Jahren 2015, 2016 und 2018 wieder je drei Kunstprojekte mit zeitgenössischer Kunst temporär verwirklicht. In jedem Programmjahr fand im Vorfeld der Juryentscheidung eine öffentliche Präsentation der jeweils eingereichten Entwürfe in den Räumen der Galerie M statt. Bürger und Bürgerinnen konnten sich so über die Entwürfe informieren und ein Votum für ihren favorisierten Entwurf abgeben. Diese Projekte haben die Promenade auf jeden Fall bereichert und ihr zu mehr Individualität verholfen.

Weitere Informationen<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/63XB14iFNTwAdj6whQ763FrA/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Storytausch mit Franziska Hauser

Jedes Jahr schreiben die Jugendlichen der Schreibwerkstatt und ein Schriftsteller gemeinsam eine Fortsetzungsgeschichte, deren Ende offen ist. Jeder, der möchte, kann einen Absatz der Story verfassen und so die Handlung mit beeinflussen. Der Autor ist nach jedem Teilnehmer an der Reihe und hat mit seinem Text somit auch eine lenkende Funktion. Auf diese Art und Weise sind mittlerweile schon zehn Geschichten entstanden, die immer im November mit einer öffentlichen Lesung ihren Abschluss finden. Den 10. Durchgang begleitete das Autorenpaar Iny Lorentz. Der daraus entstandene historische Roman mit dem Titel „Das Geheimnis des blauen Skarabäus“ hat stolze 280 Seiten und ist ab 04.11. für 10 € in der Mark-Twain-Bibliothek erhältlich. Leider muss die für den 28.11.2020 geplante Lesung ausfallen.

Nun nähern wir uns dem Beginn des 11. Storytausches. Als Co-Autorin konnten wir Franziska Hauser gewinnen („Die Gewitterschwimmerin“; „Glasschwestern“). Geplant ist ein Kennenlerntreffen mit den Jugendlichen zum regulären Schreibwerkstatt-Termin am 05.12.2020.

Musikinstrumente im Podcast

Seit 2017 hat die Musikbibliothek ihr Angebot um ein Novum erweitert: Über 40 verschiedene Musikinstrumente wie Gitarren, Ukulelen, Blockflöten, Perkussionsinstrumente, Saxophone, eine elektrische Violine und andere wurden gekauft. Sie können diese vor Ort in unserem Überaum auszuprobieren oder sie für vier Wochen entleihen.
Voraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis des Verbundes der öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB).
Um das Angebot noch bekannter zu machen und auch mal eine Klangvorstellung zu bekommen, stellt seit letzter Woche Christoph Kaltenborn ausgewählte Instrumente in unserem Podcast „Mittwochs in der Bibliothek“ vor. Im November wird dort auch ein Interview mit dem Klavierstimmer Thomas Röhnisch zu hören sein.

HIER gehts zum Podcast.<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/UV0eikvsS56u763vsoznqCrw/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Umfrage: Wie informieren Sie sich?

Die Mark-Twain-Bibliothek bietet regelmäßig Veranstaltungen unterschiedlichster Art an. Um unsere Angebote bekannt zu machen, nutzen wir vielfältige Werbestrategien. Wir legen Flyer aus und verschicken diese auf Wunsch per Mail und Post, wir erstellen Pressmeldungen, veröffentlichen die Angebote auf unserer Webseite und anderen relevanten Seiten im Internet, nutzen Social Media, Newsletter und Podcast, um darüber zu berichten. Wir wissen aber nicht, wie und wo Sie sich über uns informieren.
Um uns darüber bewusster zu werden und zielgerichteter bzw. effektiver agieren zu können, haben wir eine kurze Umfrage entwickelt. Auch Ihre Bedürfnisse, Interessen und Wünsche bezüglich Veranstaltungen in der Bibliothek sind für uns wichtig.
Mit einer Teilnahme an der Umfrage helfen Sie uns, die Veranstaltungen in der Mark-Twain-Bibliothek weiterhin auf einem hohen Niveau anbieten zu können.
Die Umfrage dauert maximal 5 Minuten.
Danke für Ihre Hilfe!

HIER gehts zur Umfrage.<https://newsletter.berlin.de/l/rdfl5isPTTqLbqUwTtLzmg/zfj9HMxMLqv55URVo2obOQ/NL3892K5EwkCBQdQg4Tr2XMw>

Dacharbeiten

Wir haben schon öfter an dieser Stelle von den Arbeiten am zukünftigen Dachgarten des Freizeitforums Marzahn berichtet. Die Arbeiten ruhten einige Wochen, doch nun geht es mit großen Schritten voran und man sieht jetzt schon sehr deutlich, wie die Gestaltung geplant ist und bekommt eine Ahnung, wie schön das mal werden wird. Wir freuen uns schon sehr auf die Draußen-Jahreszeit im nächsten Jahr, denn dann können es sich unsere Leser unter Sonnensegeln gemütlich machen und wir werden so viel wie möglich Veranstaltungen aufs Dach verlegen. Die Fläche ist so groß, dass man dort regelrecht Spaziergänge unternehmen kann. Ein großer Gewinn für die Mark-Twain-Bibliothek!

Krimiautor Harald Ritter

Wenn Sie in Marzahn-Hellersdorf wohnen und in den vergangenen Jahren aufmerksame Leser der „Berliner Woche“ waren, kennen Sie den Namen Harald Ritter. Er hat als Journalist gefühlt so gut wie alle Artikel dieser Lokalzeitung geschrieben. Durch seine Recherchen war man immer gut informiert über das Geschehen im Stadtbezirk.
Nun ist er in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten, doch den Stift hat er nicht aus der Hand gelegt. Im Gegenteil, er widmet sich wieder seiner Passion als Krimiautor und hat kürzlich den Roman „Und jetzt bist du tot“ veröffentlicht. Dieser ist als erster Band im neuen Format der Blaulicht-Reihe im Block-Verlag erschienen. Im Unterschied zu den bisherigen Heften mit Kriminalerzählungen handelt es sich um einen Roman im Paperback-Format.

Der Hauptstrang der Handlung führt in die 1990er Jahre, als die Wehen der deutschen Wiedervereinigung besonders im Osten Deutschlands noch heftig zu spüren waren. Die Heldin ist eine arbeitslose Fotografin, die im Berliner Bezirk Marzahn wohnt. Im Zusammenhang mit einem Bewerbungsgespräch trifft sie auf ihren vor Jahren verschwundenen Schwager.

Um hinter das Geheimnis seines Verschwindens zu kommen, beobachtet sie ihn heimlich und ermittelt eigenständig in seinem gegenwärtigen Umfeld. Die Spur führt zunächst in ihre gemeinsame Heimat bei Magdeburg zurück, trifft dann aber auf ein Netz von kriminellen Machenschaften in und um Berlin.

Es geht um gestohlene Autos, das Sex-Gewerbe und Drogenschmuggel zwischen Deutschland und Polen. Die Spur wird blutig, als die Akteure der deutsch-polnischen Mafia merken, dass die Heldin auf ihren Fersen ist. Aber auch die Berliner Polizei nimmt Ermittlungen auf.

2021 wird Harald Ritter in der Mark-Twain-Bibliothek sein Buch vorstellen, gekoppelt an eine Ausstellung zur langjährigen Geschichte der Blaulicht-Reihe.

Das war es mal wieder, liebe Leserinnen und Leser!

Wir wünschen Ihnen einen einigermaßen entspannten November trotz Lockdown light mit all seinen Unannehmlichkeiten. Am besten ist es, sich so oft wie möglich an der frischen Luft aufzuhalten, also auch den Aufenthalt in den Bibliotheken so kurz wie möglich zu gestalten.
Wir sind auf jeden Fall für Sie da! Sie können sich auch vor dem Gang zur Bibliothek telefonisch ein Medienpaket „schnüren“ lassen, das wir kostenlos auf Ihren Namen zur Abholung bereitstellen.

Halten Sie durch und bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf